KMU sollen forschen können

Im EU-Projekt „Reinnovate“ können Mitarbeiter von KMU mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie unternehmerische Kompetenzen erwerben. Foto: Fotolia/Andor Bujdoso

Das Institut „Arbeit und Technik“ startet ein EU-Forschungsprojekt zur Stärkung der Innovationskraft von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch den Aufbau praxisorientierter Forschungskapazitäten.

(CB) Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) verfügen häufig nur über begrenzte Kapazitäten für eigene Forschung. Hier setzt das EU-Projekt „ReInnovate“ an, das jetzt am Institut „Arbeit und Technik“ (IAT) startet. Es soll KMU helfen, ihre Forschungskompetenzen zu entwickeln und neues Wissen und Innovationen, die von externen Quellen wie Forschungs- und Bildungseinrichtungen angeboten werden, aufzunehmen und in kleinen Forschungsprojekten umzusetzen.

Die Partner von „ReInnovate“ haben dazu eine Bedarfsanalyse durchgeführt und ein Programm zur praxisnahen Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen für Mitarbeiter von KMU entwickelt. Instrumente der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) werden dabei genutzt, um den KMU-Beschäftigten flexible Lernwege anbieten zu können.  Die neuen Forschungskompetenzen sollen KMU helfen, das notwendige Wissen zu finden und zu nutzen, um innovative Ideen zu entwickeln, wettbewerbsfähiger und unternehmerisch innovativer zu werden.

Die im Projekt erarbeiteten Module und Instrumente sollen in verschiedenen europäischen Unternehmen pilotiert werden, um später auch auf andere Sektoren und Berufsbildungsprogramme übertragen werden zu können. Zudem sollen Kooperationsmodelle zwischen Unternehmen gestaltet werden. Projektpartner von „ReInnovate“ sind KMU-Organisationen und -Vertreter, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus fünf europäischen Ländern.