Sonderpreis für urbane Produktion

In einer offenen Werkstatt in der Lutherkirche in Bochum testete das Forscherteam im letzten Herbst über mehrere Wochen hinweg Möglichkeiten der urbanen Produktion. Foto: Die Urbanisten e. V.

Forschungsnetzwerk unterstützt Existenzgründer in NRW.

(CB) Urbane Produktion ist ein innovativer Lösungsansatz, um neue Entwicklung in Stadtteilen voranzutreiben. Gründungen neuer, innovativer Unternehmen bilden dabei einen zentralen Baustein der Stadtteilentwicklung. Das Forschungsprojekt „UrbaneProduktion.Ruhr“, koordiniert vom Institut „Arbeit und Technik“ (IAT) in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Bochum, „InWIS GmbH“ und „Die Urbanisten e. V.“, hat den „Sonderpreis Urbane Produktion“ initiiert, um junge Existenzgründer zu unterstützen. Der Sonderpreis wird erstmalig für die elfte Ausgabe des „Senkrechtstarters 2018“ vergeben, ein branchenoffener Wettbewerb für Gründer in Bochum und NRW.

Neben einer umfassenden, kostenlosen Beratung haben die teilnehmenden Teams die Chance auf einen Sonderpreis in Höhe von 1.500 Euro. Sponsor des Sonderpreises ist das Forschungsnetzwerk „Urbane Produktion“. Dr. Stefan Gärtner, Direktor des Forschungsschwerpunkts „Raumkapital“, steht im Rahmen des Expertennetzwerks den Bewerbern beratend zur Seite.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „UrbaneProduktion.ruhr“ beschäftigt sich seit Oktober 2016 bis September 2019 mit den Chancen und Grenzen innerstädtischer Produktionsstätten. Die Forscher erproben mit der Stadt Bochum, wie produzierende Gewerbebetriebe in der Zukunft wieder innerhalb der Stadt angesiedelt werden und wie Menschen gemeinsam neue Produktionsnetzwerke bilden können –  damit die regionale Wertschöpfung steigt, damit wir in Zukunft kürzere Wege zwischen Wohnung und Arbeitsort haben, damit wir weniger Müll produzieren, damit das Ruhrgebiet auch im produzierenden Sektor konkurrenzfähig bleibt.

Weitere Informationen:
www.senkrechtstarter.de/wettbewerb/ueberblick/
urbaneproduktion.ruhr