Robocom 2018: Mit Videobeweis zum Sieg

Beim „Robocom 2018“ mussten die Roboter nicht nur einer Linie folgen können, sondern auch einen Tennisball auf mindestens 50 Zentimeter Höhe heben oder werfen oder schleudern oder schießen… Hier die Roboterlösung des Teams „Legendary Robots“ von der Gesamtschule Hünxe. Foto: WH/BL

Auch in diesem Jahr bot die Gelsenkirchener Abteilung Elektrotechnik den Roboter-Wettbewerb „ROBOCOM“ an. Da sich so viele Teams von regionalen Schulen wie nie anmeldeten, musste Wettbewerbsleiter Prof. Dr. Markus Rüter das Los entscheiden lassen, welche Teams aus zwei bis vier Mitgliedern einen der begehrten 16 Startplätze bekamen. Zufall, Glück und Losorganisation halfen jedoch mit, dass alle interessierten Schulen ein Team unterbringen konnten.

(BL) Zeitlich weit vor dem Wettbewerbstag Mitte Juni hatten die Schülerinnen und Schüler bereits angefangen, ihren eigenen, autonom agierenden Roboter aus Legobausteinen zusammenzusetzen und zu programmieren. Schon traditionell mussten die Roboter auf zwei Aufgaben vorbereitet werden:

Im ersten Teil der Aufgabe sollte der Roboter auf einem zwölf Quadratmeter großen Parcours einer kurvenreichen schwarzen Linie folgen, an deren Ende ein Tennisball lag. Diesen Tennisball musste der Roboter dann im zweiten Teil der Aufgabe „irgendwie“ auf eine Höhe von über 50 Zentimetern heben.

Bei dem Irgendwie konnten die Jugendlichen ihrer Kreativität Raum geben. Sowohl die Mechanik als auch die Art und Weise, wie der Ball den halben Höhenmeter schafft, ob gehoben oder geworfen oder sonstwie, das alles konnten die Teams frei entscheiden. Wichtig war nur, dass der Ball die Höhe schafft und damit in das Gesichtsfeld einer Kamera kam, die für alle sichtbar auf einem Bildschirm zeigte, ob die Aufgabe erfüllt war. Neben der Aufgabenerfüllung zählte die Zeit, sodass am Ende das beste und schnellste Team den Sieg davon trug.

Und das war nach aufregenden fünf Stunden das Team „maniac robofreaks“ vom städtischen Gymnasium in Herten. Auf Platz zwei kam das Team „Ist da die Krosse Krabbe?“ vom Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg in Dülmen, den dritten Rang erreichte das Team „EI Robot“ von der Ernst-Immel-Realschule in Marl.