Was tun?

 

Nach zwei Stunden intensiven Vortrags und Diskussion konnten die Teilnehmer Methoden für das eigene Vorgehen mitnehmen:

    • Die Beschäftigung mit schwierigen Fragen macht viel Arbeit. Wer sich selbst ein Bild machen will, darf Arbeit nicht scheuen.
    • Werden Korrelation und Ursache verwechselt?
    • Prüft die Quellen!
    • Werden aus Tatsachen unzulässige Folgen abgeleitet?
    • Werden singuläre Fakten in falsche Zusammenhänge gebracht?
    • Misstraut pauschalen Aussagen und einfachen Antworten: Die Welt ist kompliziert!
    • Dinge laufen auch schlecht oder schief, oftmals ohne dass eine böse Absicht dahintersteckt. Etwa aus Unkenntnis – man darf zur Beurteilung früherer               Handlungen nur das heranziehen, was seinerzeit auch bekannt und erforscht war.
    • Hinterfragt, wem welche Aussagen nutzen.
    • Aus fehlendem Wissen folgt nicht, dass Mythen wirken.

    Wie erkennt man Pseudowissenschaftler und Verschwörungstheoretiker?

    • Sie vertreten wissenschaftlich nicht haltbare Behauptungen.
    • Sie zitieren selektiv und blenden andere, nicht in ihre Weltsicht passende Erkenntnisse aus.
    • Sie nutzen unwissenschaftliche Quellen.
    • Sie wollen eigene Thesen nicht überprüfen.
    • Sie sind aggressiv gegenüber Kritikern und personalisieren Diskussionen, sodass sie für den anderen unangenehm werden.
    • Sie verwenden vereinfachte Freund-Feind- und Gut-böse-Schemata.
    • Sie schreiben Verschwörern unrealistische Fähigkeiten, vor allem zu Manipulation und Vertuschung zu.
    • Sie ersetzen Wissen durch Glauben an höhere oder verschwörerische Mächte.