Deutschlandstipendium 2021

Musiker Rudi Bax

Im musikalischen Rahmenprogramm war Rudi Bax alias Mister Loop aus Enschede/NL zugeschaltet. Bildschirmfoto: WH/BL

2020 musste die Feier zur Verleihung der Deutschlandstipendien wegen der Corona-Pandemie ausfallen, 2021 gab es sie wieder, allerdings nur virtuell per Videokonferenz. Trotzdem war das digitale Get-together für rund 100 Stipendiaten/Stipendiatinnen und 50 Fördernde ein sehr positives Gemeinschaftserlebnis am Bildschirm, wie den Chat-Einträgen am Ende der Veranstaltung zu entnehmen war. Moderiert wurde die Feier von Sonja Buß und Philipp Heubgen, den Verantwortlichen für das Stipendienprogramm.

(BL) Es startete mit Grußworten von Präsident Prof. Dr. Bernd Kriegesmann und Tatjana Oberdörster, Vizepräsidentin für Studium und Lehre. Doch noch davor gab es eine kleine Anweisung vom Moderatorenteam. Was sonst am Ende von Veranstaltungen steht, nämlich die Eröffnung des Buffets, stand hier am Start: das Öffnen der per Post zugestellten Überraschungspäckchen. Darin fanden die Teilnehmenden ein Getränk, um gemeinsam mit dem Präsidenten und der Vizepräsidentin auf den Erfolg der Stipendiaten und Stipendiatinnen virtuell anzustoßen und einen Schluck auf das Wohl der Teilnehmenden zu nehmen. Danach wurde es dann richtig offiziell: Der Präsident räumte ein, dass virtuell nicht so schön wie präsent sei und dass er auch verstehen könne, wenn die Teilnehmenden nach so langer Coronazeit etwas genervt von Video-Zusammenkünften seien. Aber so Kriegesmann: „Es ist, wie es ist. Machen wir das Beste daraus und seien Sie auch virtuell stolz auf Ihre Leistung.“

103 Stipendien konnten in der Förderrunde 2021 vergeben werden. Das bedeutet, dass die Stipendiaten und Stipendiatinnen sich zu einer ziemlich kleinen Erfolgsgruppe zählen können, denn das ist bezogen auf die Anzahl der Studierenden eine Quote von nur 1,2 Prozent. Diese Quote wurde möglich gemacht, weil alte und neue Stipendienförderer im Boot waren und die Bundeszahlung von 150 Euro pro Monat aus der eigenen Tasche verdoppelten.

Die finanzielle und ideelle Förderung des Deutschlandstipendiums kommt an. Das bestätigten drei ehemalige Geförderte, die von ihren jetzigen Wirkungsstätten in Berlin, Bonn und Dortmund zugeschaltet waren. Die finanzielle Förderung bewahrte vor langweiligen Nebenjobs und machte Zeit frei für das Fachstudium.

Nach dem Gemeinschaftsteil des Videotreffs trafen sich die Fördernden mit ihren Geförderten in eigenen Videoräumen, um sich, wenn auch nur virtuell, so doch persönlich kennenzulernen, bevor es wieder im großen Kachelkreis in die Endrunde ging. Die Veranstaltungsblöcke wurden musikalisch unterbrochen durch Rudy Bax, alias Mister Loop, der als One-man-band mit Gitarre und seiner Loop-Station als Band-Ersatz aus seinem persönlichen Studio in Eindhoven/NL zugeschaltet war.

Fotogalerie