Ein Blick durch die Brille der Zukunft

Robert Milost von Pointreef erklärte den Teilnehmern die Tätigkeiten dieses Start-ups. Foto: Dario Fidorra

Wie Augmented Reality die Industrie unterstützt, darüber haben sich rund 30 Fach- und Führungskräfte im Februar im Rahmen des dritten Workshops von „Digi-up!“ bei Flender in Bocholt informiert.

Bevor den Teilnehmern die technischen Möglichkeiten der Augmented Reality (AR) gezeigt wurden, resümierte Projektleiter Prof. Michael Bühren vom Bocholter Fachbereich Maschinenbau kurz über das Jahr 2019 und gab einen Ausblick für die zweite Projekthälfte von „Digi-up!“. Im Rahmen einer Live-Demonstration stellte anschließend Harald Kobs von Flender den Teilnehmern seine eigens entwickelte AR-App vor, mit welcher der Austausch eines alten Getriebes durch ein neues Getriebe virtuell gezeigt werden kann. „Ich möchte dem Kunden das neue Getriebe vor der Lieferung in realer Größe am alten Einbauort zeigen können“, so Kobs.

Ein weiterer Veranstaltungspunkt war die „Microsoft HoloLens 2“ – eine Brille, die das eigene Sichtfeld durch virtuelle Informationen und Objekte erweitern kann. Diese soll in Zukunft verschiedene Tätigkeiten wie zum Beispiel die Wartung von Maschinen oder die Montage beim Kunden unterstützend begleiten.

Nach einer kurzen Pause informierte Robert Milost vom Start-up-Unternehmen Pointreef aus Düsseldorf über die verschiedenen Techniken reale Umgebungen und Objekte für die AR zu digitalisieren. Es wurden 2-D-CAD-Pläne an die Teilnehmer verteilt, auf welche sich durch den Blick durch ein Tablet das 3-D-Modell projizierte. (Dario Fidorra)

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