Eröffnung mit Imagefilm

Ein Mann steht vor einer Kamera mit Kameramann

Den Einzug aller Ruhrvalley-Aktivitäten in eine gemeinsame Geschäftsstelle in Herne beging die strategische Zusammenarbeit der Fachhochschule Dortmund, der Westfälischen Hochschule und der Hochschule Bochum mit einer Live-Videokonferenz und mit der Veröffentlichung eines Imagefilms, der unter https://www.youtube.com/watch?v=kuV_eCn-Gug zu sehen ist. Foto: RV

Der strategische Verbund der drei Ruhrgebiets-Hochschulen Hochschule Bochum, Fachhochschule Dortmund und Westfälische Hochschule hat eine gemeinsame Geschäftsstelle in Herne in vorher von den Stadtwerken genutzten Räumen am Berliner Platz eröffnet. Verbunden war die Eröffnung Mitte Juli mit der Premiere eines Imagefilms. Die Büroräume im geografischen Mittelpunkt der drei Hochschulstädte Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund dienen als Dreh- und Angelpunkt der Zusammenarbeit sowie als Startschuss für das Kooperationsprojekt „Hochschulallianz ruhrvalley“ (Trikon berichtet darüber in dieser Ausgabe in der Rubrik „Forschung/Entwicklung“).

Seit bereits 16 Jahren arbeiten die drei Hochschulen in verschiedenen strategischen Projekten zusammen. Angeregt durch die Erfolge der bisherigen Zusammenarbeit sowie die auf diesem Weg identifizierten weiteren Potenziale haben die Hochschulen im Juli eine gemeinsame Geschäftsstelle „unter einem Dach“ eröffnet. Die bisherigen Räume in der Herner Fortbildungsakademie „Mont Cenis“ werden aufgegeben.

Die neuen Räume liegen nicht nur im Herzen des Ruhrgebiets, sondern auch im geografischen Mittelpunkt der drei Hochschulstädte. So wird die strategische Koordination der gemeinsamen Initiativen gefördert, der Bekanntheitsgrad der Hochschulpartnerschaft gesteigert sowie die Impulswirkung durch Wissenschaft und Wirtschaft für die Menschen im Ruhrgebiet sichtbar gemacht. Die zentral gelegenen Räume sollen zudem örtlichen Unternehmen die Möglichkeit geben, schnell und unkompliziert Kooperationspartner zu finden. Außerdem dienen die fast 480 Quadratmeter Fläche als dynamischer „Working Space“ für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Initiativen, als Austauschplattform und Ideenschmiede.

Der Start war virtuell: Via Videokonferenz tauschten sich Prof. Dr. Bernd Kriegesmann (Präsident der Westfälischen Hochschule), Prof. Wilhelm Schwick (Rektor der Fachhochschule Dortmund) und Prof. Dr. Jürgen Bock (Präsident der Hochschule Bochum) mit Dr. Frank Dudda (OB der Stadt Herne), Dr. Wolfgang Rohe (Geschäftsführer der Stiftung Mercator) und Dr. Markus Hesse (Leiter der Geschäftsstelle der Hochschulallianz) live über die Geschäftsstelle und ihre Perspektive aus und standen außerdem den Medien für Fragen zur Verfügung. Am Folgetag gab es die offizielle Live-Premiere eines zehnminütigen Kurzfilms: Mit einer Reise durch das Ruhrgebiet beleuchtet er die Entstehungsgeschichte und Bedeutung der gemeinsamen Geschäftsstelle für die Region. (Anne Porsch/Barbara Laaser)

Link zum Video

 

Hochschulallianz ruhrvalley / Stiftung Mercator

Die „Hochschulallianz ruhrvalley“ ist ein Verbundprojekt der Hochschule Bochum, der Fachhochschule Dortmund und der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und existiert sei 2020. Der Verbund dient der Professionalisierung und der institutionellen Verankerung der Partnerschaft und sorgt für Synergien in den Handlungsfeldern Forschungsförderung, Internationalisierung und wissenschaftliche Weiterbildung. Die Allianz wird durch die in Essen ansässige Stiftung Mercator mit 5,6 Millionen Euro finanziert.

Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige Stiftung. Sie strebt eine Gesellschaft an, die sich durch Weltoffenheit, Solidarität und Chancengleichheit auszeichnet. Dazu fördert und entwickelt sie Projekte, die Chancen auf Teilhabe und den Zusammenhalt in einer diverser werdenden Gesellschaft verbessern. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Europa will die Stiftung Mercator durch ihre Arbeit stärken, die Auswirkungen der Digitalisierung auf Demokratie und Gesellschaft thematisieren und den Klimaschutz vorantreiben. Die Stiftung Mercator engagiert sich in Deutschland, Europa und weltweit. Dem Ruhrgebiet, Heimat der Stifterfamilie und Stiftungssitz, fühlt sie sich besonders verbunden.