Nominierung zum Hochschulmanager des Jahres

Foto: Sven Lorenz

Seit 2013 wird die Auszeichnung für den Hochschulmanager des Jahres von der Wochenzeitung DIE ZEIT und dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung vergeben. Ausgezeichnet werden sollen damit Hochschulleitungen, die mit außergewöhnlicher Führungsleistung die Entwicklung ihrer Hochschule geprägt und innovative Veränderungsprozesse initiiert haben. Im letzten Jahr gehörte Prof. Dr. Bernd Kriegesmann zu den sechs Finalisten. Die Auszeichnung bekommen hat Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Die Auszeichnung hat Bernd Kriegesmann knapp verpasst, aber auch schon die Nominierung als „Hochschulmanager des Jahres“ ist ein Erfolg, denn dieser liegt ein mehrstufiges Auswahlverfahren zugrunde. Zunächst wird eine Vorauswahl von Hochschulen getroffen, die durch eine besonders positive Entwicklungsdynamik auffallen. Nachdem die Westfälische Hochschule (WH) dieses Kriterium aus Sicht der Jury erfüllt hat, wurden verschiedene Stakeholder befragt. Auf dieser Basis bestimmte die Jury die sechs Finalistinnen und Finalisten, zu denen im vergangenen Jahr auch Prof. Dr. Bernd Kriegesmann gehörte.

Besonders begeistert hat die Jury das Engagement des Präsidenten für das Thema Bildungsgerechtigkeit, das an der Westfälischen Hochschule mit der Talentförderung „beispielgebend umgesetzt“ wurde. Zusätzlich in die Wertung floss der Umgang der Hochschulen mit dem Thema Nachhaltigkeit ein. Auch hier wurden die Aktivtäten der WH – wie beispielsweise die Research Challenge – von der Jury hervorgehoben. 

„Mit Herrn Kriegesmann hat die Westfälische Hochschule als erste Hochschule in Deutschland die Talentförderung als zentrale Aufgabe in ihrer Grundordnung verankert. Handlungsleitend war für den Präsidenten nicht das Label ‚Soziale Nachhaltigkeit‘, sondern seine tiefe Überzeugung und ein entsprechendes Selbstverständnis“, so lautete das abschließende Fazit der Jury und die Begründung für die Nominierung unter den besten sechs Hochschulmanagern in Deutschland.

Bernd Kriegesmann reagierte auf seine Nominierung gewohnt locker: „Ich nehme die Dinge gerne in die Hand, treffe Entscheidungen und bringe mich auch in die Umsetzung ein. Bodenständig und klar, wie das Profil unserer Hochschule. Der Zukunft sollte man nicht mit starren Strategieplänen begegnen, vielmehr hat es sich bewährt, auf entwicklungsoffene Agilität zu setzen.“ (Verena Roßa)