Smart Cities sind digital

Die Grafik zeigt Titel und Mitmacher vor dem Hintergrund eines Himmels mit Luftballons

Prof. Dr. Karin Küffmann vom Gelsenkirchener Fachbereich Wirtschaft beteiligte die Westfälische Hochschule am Digitaltag 2021. Grafik: https://digitaltag.ruhr/

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Westfälische Hochschule am „Digitaltag Ruhr“: Mitte Juni diskutierte Prof. Dr. Karin Küffmann, Professorin für Wirtschaftsinformatik und Expertin für die digitale Transformation von Innenstädten zu „smart cities“ vor einem online zugeschalteten Publikum mit Saban Ünlü und Alexander Gromann – beide sind Geschäftsführer von Firmen, die Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützen – über die Digitalisierung der Innenstadt-Beziehungen zwischen Kunden und Anbietern.

(BL) Am Beispiel der Stadtmarke „Echt Dorsten“ stellten die Referenten die Frage, wie man auf einfache Weise das Dienstleistungsniveau und die Kundenorientierung anheben, die Innenstadt stärken und eine digitale Stadtgemeinschaft herstellen kann. In Dorsten steht ein Bürgerportal in den Startlöchern, das die Sichtbarkeit, den Umsatz und die Kundenbindung für Unternehmen erhöhen soll. „Dabei“, so Karin Küffmann, „wird die ganze Stadt zu einer Gemeinschaft – eben einem digitalen Zwilling.“

Das Dreier-Referententeam zeigte einfache und preiswerte digitale Möglichkeiten zur Verbesserung der Unternehmensorganisation und der Unternehmensprozesse auf. Oft, so Alexander Gromann, stünden diese Möglichkeiten bereits zur Verfügung, würden aber nicht in Gänze eingesetzt und genutzt.

Am Ende der 90-minütigen Veranstaltung gab es noch einen Ausblick auf den „Gamechanger VR/AR“, womit die Chancen gemeint sind, die virtuelle (virtual reality) und erweiterte (augmented reality) Realitäten in der digitalen Welt dem analogen Kunden, aber auch dem Unternehmen bieten.

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