Energie/Digitalisierung/Nachhaltigkeit

Zwar haben die „Research Challenges“ an der Westfälischen Hochschule verschiedene Themen, seit der vierten Challenge reicht die Antragsphase aber über mindestens zwei Phasen, um Interessierten länger die Möglichkeit zu einem Antrag zu geben. Die vierte Challenge behandelt die Herausforderung zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit. Foto: Gerd Altmann auf Pixabay, Foto sustainability-3303398_1920

Der dritte interne Forschungsaufruf, dieses Mal zum Thema „Energiewende und Digitalisierung“, ist mit drei Siegern zu Ende gegangen. Die vierte „Research Challenge“ dreht sich um das Thema „nachhaltige Zukunft“.

(BL) Der interne Forschungsaufruf „Research Challenge“ soll mit wechselnden Themen Professoren und Professorinnen, Studenten und Studentinnen bei eigenen Forschungsansätzen fördern. „Bereits bei den ersten beiden Challenges konnten dabei tolle Forschungsvorhaben unterstützt werden“, so André Latour, Vizepräsident mit dem Ressort „Nachhaltigkeit und Internationales“. Jeweils eine Förderlinie richtet sich an die Professoren und Professorinnen, die zweite an Studierende. Lehrende können mit einer Förderung von bis zu 50.000 Euro über ein Forschungsjahr rechnen, Studierende für den Zeitraum von einem halben Jahr mit 5.000 Euro. Das Ziel ist jedoch dasselbe: Es geht um die weitere Profilierung als forschendes Hochschulmitglied und um Förderung zur Umsetzung von Ideen.

In der dritten Challenge ging es um das Thema „Energiewende und Digitalisierung“. Die Energiewende soll zur raschen Umwidmung von fossilen Energiequellen und Kernenergie zu nachhaltigen Energiequellen wie Fotovoltaik, Solarthermie, Windenergie, Erdwärme, Wasserkraft oder Meeresenergie führen. Der Wettbewerbsbeitrag musste die Beschreibung des Problems, den Anwendungszusammenhang, die Lösungsidee, einen inhaltlichen Arbeitsplan sowie eine Zeit-, Kosten- und Ressourcenplanung enthalten. Den Zuschlag für Fördermittel erhielten drei Projekte: In der Förderlinie für lehrende Forscher und Forscherinnen gewann Prof. Dr. Michael Schlüter von der Gelsenkirchener Abteilung „Physikalische Technik“. Er will ein Simulationswerkzeug zur Energieoptimierung mittels Speicherung entwickeln. In der studentischen Förderlinie setzten sich zwei Forschungstandems durch: Mario Lemsch und Benjamin Switon wollen Natronlauge als saisonalen Speicher von Solarenergie nutzen, Victoria Jendrzejewski und Christopher Flucke wollen Aspekte der Digitalisierung in der Laborausbildung etablieren, um auf diese Weise Energie und Ressourcen zu sparen. Beide Forschungsteams studieren im Recklinghäuser Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Schon jetzt steht die vierte Forschungsherausforderung vor der Tür: Die „4. Research Challenge“ behandelt das Thema der Entwicklung zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit und will den Transformationsprozess dorthin mitgestalten. Dadurch soll Nachhaltigkeit zu einem sichtbaren Profilmerkmal der Westfälischen Hochschule werden. Anträge konnten bis zum ersten April gestellt werden, der nächste Schritt ist die Begutachtung der eingereichten Anträge und die Veröffentlichung der Förderentscheidung. Der Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit entsprechend wird dieses Thema gleich zwei oder sogar mehrere Förderrunden beschäftigen. Die „5. Research Challenge“ – mit demselben Thema wie die vierte – ist mindestens bis zum ersten August offen für Ideen. Anträge können direkt an die E-Mail-Adresse „vp.latour@w-hs.de“ gesandt werden. In jeder Entscheidungsrunde werden jeweils eine Idee zur Förderlinie 1 und bis zu vier Ideen der Förderlinie 2 prämiert.

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