Münch-Preis für Chemiker

Prof. Dr. Rainer Ostermann, Johannes Limberg und Felix Leven (von links nach rechts) von der Hochschulabteilung Recklinghausen erhielten den Dres.-Volker- und-Elke-Münch-Preis für eine „zukunftsweisende Erfindung auf dem Gebiet der Chemie“. Foto: WH/BL

Der in diesem Jahr erstmalig vergebene Dres.-Volker-und-Elke-Münch-Preis für junge Erfinderinnen und Erfinder in der Chemie ging im Rahmen des Frühjahrssymposiums des „JungChemikerForums“ (JCF) der „Gesellschaft Deutscher Chemiker“ (GDCh) Ende März an Prof. Dr. Rainer Ostermann und seine Teamkollegen Felix Leven und Johannes Limberg von der Hochschulabteilung Recklinghausen.

(BL) Die Zukunft zu kommunizieren war das Thema der vom 23. bis 26. März durchgeführten Frühjahrstagung des „JungChemikerForums“ in der „Gesellschaft Deutscher Chemiker“ (GDCh). Am Tagungsdonnerstag wurde dabei erstmalig der Dres.-Volker-und-Elke-Münch-Preis vergeben. Er ging an die Wissenschaftler Prof. Dr. Rainer Ostermann, Felix Leven und Johannes Limberg vom Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften der Recklinghäuser Abteilung der Westfälischen Hochschule. Ausgezeichnet wurden sie für die „Entwicklung der sogenannten Flüssig-Fest-Trocknung zur kostengünstigen Aerogelherstellung“. Aerogeldämmstoffe, so die Mitteilung der GDCh, besitzen eine zwei- bis vierfach höhere Dämmleistung als herkömmliche Dämmstoffe, waren aber bisher zehn- bis zwanzigmal so teuer wie beispielsweise Glaswolle. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und geht bevorzugt an Erfinderinnen und Erfinder, die eine zukunftsweisende Erfindung auf dem Gebiet der Chemie oder chemischen Verfahrenstechnik gemacht haben. Das Stifterehepaar will damit Wissenschaft und Forschung und den patentrechtlichen Schutz der Ergebnisse fördern. Das Preisgeld dient zur Anmeldung einer prioritätsbegründenden deutschen Patentanmeldung für die Erfindung beim Deutschen Patent- und Markenamt.