Informatiker zeigen ihre Ideen

Prof. Dr. Gregor Lux (Mitte) begrüßte mit einer kurzen Eröffnungsansprache die Studierenden, Sponsoren, Gäste und Neugierige auf dem zweiten „Tag des Projekts“ der Informatik in Gelsenkirchen. In einer Ausstellung im Foyer der Westfälischen Hochschule präsentierten insgesamt 16 Teams ihre Master - und Bachelor-Projektarbeiten der Öffentlichkeit. Foto: WH/MV

„Show & Tell“ nennen die Organisatoren der Gelsenkirchener Fachgruppe Informatik einen „Tag des Projekts“. Anfang Februar präsentierten Bachelor- und Master- Studierende zum zweiten Mal ihre Semesterarbeiten aus verschiedenen Fachrichtungen. Die Projekte wurden diesmal im Foyer vor dem Fachbereich ausgestellt und einige davon mit Publikumspreisen ausgezeichnet, die von der IT-Firma Capgemini gesponsert wurden.

(MV) Prof. Dr. Gregor Lux begrüßte mit einer kurzen Eröffnungsansprache die Studierenden, Sponsoren, Gäste und Neugierige auf dem zweiten „Tag des Projekts“ der Informatik in Gelsenkirchen. Damit nicht nur „im stillen Kämmerlein“ an den Semesteraufgaben gewerkelt wird, wählte das Organisationsteam, bestehend aus den Professoren Dr. Jens Gerken, Dr. Gregor Lux, Dr. Ulrike Griefahn, Mitarbeiterin Susanne Liersch und vielen fleißigen Aufbauhelfern, eine Ausstellung als Präsentationsform im Foyer der Hochschule. So treten die Macherinnen und Macher heraus aus dem Schatten und stellen ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit vor. Dadurch bekommen zudem Studienstarterinnen und -starter Einblicke in die vielfältige Welt der Informatik und erfahren so, wofür es sich zu lernen lohnt.

16 Projekte wurden von den Studierenden durch Poster und „Live-Demos“ insgesamt präsentiert. Drei Master-Teams widmeten sich beispielsweise dem Thema „Interaktive kollaborative Arbeitsumgebungen“. Damit einzelne Redezeiten und die Gesamtdauer einer Besprechung eingehalten werden, diente ein LED-Lichtband dazu, die Zeit eines Meetings optisch darzustellen. Sozusagen eine digitale Sanduhr mit Rederecht, die das Team „EyeLight“ nannte. Das Team von „CrowdSound“ beschäftigte sich in einer App mit Musikuntermalung, um bei Arbeitsgesprächen mit passenden Sounds eine gute Atmosphäre zu schaffen. Je nach vorheriger Zustandseingabe der Teilnehmer, werden beispielsweise beruhigende oder belebende Melodien gespielt, dadurch soll eine kreative Arbeitsstimmung entstehen. Das dritte Team – „weScent“, das Duftsystem für Kreativmethoden – will mit passenden Düften anregen, beruhigen oder entspannen, damit sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wohl fühlen und bestmöglich Ideen entwickeln.

Ausprobieren konnten die Besucher ein virtuelles „Mensch ärgere Dich nicht-Spiel“. Das Team kombinierte dabei Realität und Animation so, dass mit Hilfe von „Microsoft-HoloLens“-Brillen das Spiel auch in der freien Natur gespielt werden kann oder auch in Kombination mit echtem Spielbrett ohne Figuren. Sehr viele Kombinationsmöglichkeiten sind machbar. Und wenn aus Versehen die echten Figuren geschmissen werden, kann der letzte Spielstand wieder hergestellt werden – Schummeln ausgeschlossen.

Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt. Mit Unterstützung des zweiten Sponsors, der Dortmunder IT-Firma „QuinScape“, sorgte das Akafö für warme und kalte Speisen sowie Getränke.