Beauftragte für Gleichstellung

Nahezu zeitgleich mit dem Erscheinen des neuen Gleichstellungsplans hat die Westfälische Hochschule eine neue Gleichstellungsbeauftragte bekommen. Nach 14 Jahren als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte war die bisherige Funktionsträgerin Prof. Dr. Marion Gebhard im letzten Jahr von diesem Amt zurückgetreten, musste aber noch ein ganzes Jahr als kommissarische Amtsinhaberin das Amt weiterführen, bis jetzt eine neue Gleichstellungsbeauftragte durch die Gleichstellungskommission gewählt werden konnte. Das Amt übernimmt Alina Zickmann (42), wissenschaftliche Mitarbeiterin im Gelsenkirchener Fachbereich „Elektrotechnik und angewandte Naturwissenschaften“. Sie ist Diplom-Umwelttechnikerin und Mutter von drei Kindern. An der Westfälischen Hochschule arbeitet sie als Teilzeitmitarbeiterin seit dem Jahr 2000, hat daneben jedoch von 2002 bis 2006 auch als Projektingenieurin in der Industrie gearbeitet. Ihr Credo: „Gleichstellung muss gelebt werden.“ Dazu liegt ihr die Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Studium am Herzen, um Frauen mehr Möglichkeiten der beruflichen Arbeit zu öffnen: „Die Familienarbeit liegt immer noch zu einem großen Teil auf den Schultern der Mütter, hier benötigen wir Entlastung, um ihnen die gleichberechtigte Teilhabe an der Arbeitswelt zu ermöglichen.“ Zunächst wird Alina Zickmann die Gleichstellungsarbeit in Teilzeit übernehmen, ab dem kommenden Jahrzehnt will sie das auf eine Vollzeitbeschäftigung ausdehnen. Foto: WH/BL