Der bisherige Präsident ist zugleich der kommende Präsident

Im Namen der Hochschulwahlversammlung aus Hochschulrat und Senat gratulierten der Hochschulratsvorsitzende Thomas Wessel (l.), und die Senatsvorsitzende Prof. Dr. Anke Simon (r.) Prof. Dr. Bernd Kriegesmann (M.) zu seiner Wiederwahl als Präsident der Westfälischen Hochschule. Foto: WH/MV

Die Westfälische Hochschule hat sich erneut für Prof. Dr. Bernd Kriegesmann als Hochschulleiter entschieden. Seine aktuelle Amtszeit endet Mitte nächsten Jahres, die folgende Amtsperiode geht bis 2026.

(BL) Noch bis Ende Juli des kommenden Jahres läuft die Amtszeit von Prof. Dr. Bernd Kriegesmann als Präsident der Westfälischen Hochschule. Mit zehn Monaten Vorlauf fand am Mittwoch, den zweiten Oktober die Wahl des nächsten Präsidenten statt für die Amtsperiode von 2020 bis 2026. Die Hochschulwahlversammlung aus Hochschulrat und Senat entschied sich dafür, erneut Prof. Dr. Bernd Kriegesmann mit der Führung der Hochschule und ihrer Standorte in Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen zu beauftragen, sodass es am ersten August 2020 keinen Personalwechsel an der Spitze der Westfälischen Hochschule geben wird. Bis dahin stellt der designierte „neue“ Präsident sein Team der Vizepräsidenten für die kommende Amtszeit zusammen. Bisher gab es Vizepräsidenten für die drei Ressorts Lehre/Studium/Internationales, Forschung/Entwicklung sowie Kommunikation. Bereits bis Mitte Oktober war die Stelle des Kanzlers als Leiter der Hochschulverwaltung ausgeschrieben. Die Amtszeit des jetzigen Kanzlers Dr. Heiko Geruschkat endet am ersten April 2021, bis dahin wird über seine Weiterverpflichtung oder Nachfolge entschieden.

Bernd Kriegesmann, Jahrgang 1963, ist diplomierter und promovierter Wirtschaftswissenschaftler. An die Westfälische Hochschule kam er im März 2000 als Professor für Betriebswirtschaftslehre. Präsident ist er seit 2008. Unter seiner Leitung stellte die Hochschule die Weichen für Projekte, die sie in der Region und über die Grenzen der Region hinaus bekannt gemacht haben, etwa für das NRW-Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen, das Talentkolleg in Herne oder den Verbund „ruhrvalley“, in den sich neben der Westfälischen Hochschule die Fachhochschulen in Dortmund und Bochum einbringen, aber auch über 100 Unternehmen sowie Institutionen und Forschungseinrichtungen der Region und des Landes. Ihr Ziel: Innovationen für Energie, Mobilität und Digitalisierung.