Neuer nichtwissenschaftlicher Personalrat gewählt

Unter dem neuen beleuchteten Logo der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen am Eingang zum Bauteil B fotografierte Personalratsmitarbeiterin Britta Kriehn den neuen Personalrats-Vorsitzenden Frank Buchner (Mitte), den ersten stellvertretenden Vorsitzenden Michael Völkel (l.) und den zweiten Stellvertreter Andreas Schwarze. Sie sind für vier Jahre bis 2024 gewählt. Buchner und Schwarze haben bereits Personalratserfahrung, Michael Völkel ist erstmalig Personalratsmitglied. Foto: WH/Britta Kriehn

Eigentlich war die Wahl des nichtwissenschaftlichen Personalrats für das Frühjahr 2020 geplant. Denn da endete nach vier Jahren die Zeit des amtierenden Personalrats mit dem Vorsitzenden Jörg Sudholt. Doch ein bekannter Virus, dessen Namen hier nicht mehr genannt werden muss, machte dem einberufenen Wahlvorstand, der die Neuwahlen organisierte, einen „Strich durch die Rechnung“, wie der Volksmund sagt. Dessen Vorsitzende Kristin Wilms und die stellvertretenden Mitglieder Michael Völkel und Heike Schmidt mussten zunächst auf unbestimmte Zeit umplanen, um eine andere Lösung für die Wahl zu finden. Die nichtwissenschaftliche Personalratswahl an der Westfälischen Hochschule fand somit erstmalig komplett als reine Briefwahl statt – alles möglichst kontaktlos. Der Wahlvorstand veröffentlichte die Wahlbekanntmachung Mitte August im Amtsblatt. Bis Anfang September konnte gewählt werden.

(MV) Die Wahlbeteiligung betrug 74 Prozent bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Technik und Verwaltung und 77 Prozent bei den Beamtinnen und Beamten. Damit ist das Ergebnis besser als die Wahlbeteiligung bei den diesjährigen Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen, die nach Angaben des Innenministeriums bei 51,9 Prozent lag.

Bei der Gruppe der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gab es eine Listenwahl. Zwei Vorschlagslisten wurden beim Wahlvorstand eingereicht. Bei der Gruppe der Beamtinnen und Beamten ist über eine Personenwahl abgestimmt worden, da hier nur ein Bewerber zur Wahl stand.

Nach der öffentlichen Auszählung im großen Saal im September durch den Wahlvorstand und Helfer stand das Ergebnis fest: Insgesamt nahmen 149 Personen an der Wahl teil. Davon waren fünf abgegebene Stimmzettel ungültig. Auf die Liste eins entfielen 92 Stimmen, auf die Liste zwei 52 Stimmen.

Dem neu gewählten Personalrat stehen insgesamt sieben Sitze zur Verfügung. Dieser Wert richtet sich nach der Größe der Belegschaft. Ein Sitz ging an die Gruppe der Beamtinnen und Beamten. Die verbleibenden Sitze wurden nach dem D`Hondt-Verfahren verteilt. Das Verfahren ist eine mathematische Methode der proportionalen Umrechnung der Wählerstimmen, mittels der Mandate von den Listen verteilt werden. Nach dem Verteilungsschlüssel sind seit dem ersten Oktober Frank Buchner (Dezernent Studierendenservice) für die Beamtinnen und Beamten, Michael Völkel (Öffentlichkeitsarbeit/Pressestelle und im Dezernat Hochschulservice), Kristina Homscheid (Justiziariat), Frank Timm (Dezernat Gebäudemanagment), Bernd Bornemann (Dezernat Studierendenservice), Andreas Schwarze (Qualitätssicherung) und Frauke Wiedtemann (Dezernat Studierendenservice) als Nachrückerin für Jörg Sudholt als ordentliche Mitglieder in den Personalrat gewählt.

Nachrücker der jeweiligen Listen sind Robin Schmiking, Stephanie Walde, Gertraud Ohlms, Detlef Ober und Jutta Goerick sowie Pascal Renneberg, Anja Liersch, Angelika Koopmann, Sabine König, Julia Lazareck und Andrea Tregel.

Auf der konstituierenden Sitzung Mitte September wählten die ordentlichen Mitglieder Frank Buchner zum neuen Vorsitzenden des nichtwissenschaftlichen Personalrats, stellvertretender Vorsitzender wurde Michael Völkel sowie zweiter stellvertretender Vorsitzender Andreas Schwarze. Alle wurden einstimmig gewählt. Die neue Amtsperiode begann am ersten Oktober und endet regulär im Jahr 2024.