Projekt „Campus 2020“

Vorher – nachher: Statt monotonem Weiß soll die Wand im Foyer des Gelsenkirchener Gebäudes A gestaltet werden. Ob so wie auf dem Entwurf, ist noch nicht sicher, aber das Bild gibt den Plan wieder. Foto: Axel Schulschenk

Unter der Überschrift „Lebendige Orte für morgen“ hat das Präsidium der Westfälischen Hochschule beschlossen, an allen drei Standorten umfangreiche bauliche Maßnahmen durchzuführen: Die Hochschule soll den Bedürfnissen ihrer Mitglieder entsprechen und eine lebenswerte, angenehme Atmosphäre bieten, in der sich Studierende, Mitarbeitende und Gäste wie zu Hause fühlen.

(BL) „Wir wollen mit dem Projekt am Puls der Zeit sein und den attraktiven Zustand unserer Gebäude und Räume nicht nur erhalten, sondern standortübergreifend weiterentwickeln“, so Kanzler Dr. Heiko Geruschkat. Die Hochschulmitglieder und die Gäste der Hochschule sollen das Gefühl bekommen, in den vertrauten Räumen der Hochschule angekommen zu sein, egal ob sie am Standort Gelsenkirchen oder an den Standorten Bocholt oder Recklinghausen sind. Dafür nimmt das Präsidium ordentlich Geld in die Hand: Eine Million Euro sind für die Maßnahmen veranschlagt.

Die Liste der geplanten Veränderungenw ist lang und beruht auf Ideen des Projektteams aus Vertretern und Vertreterinnen der Fachbereiche, aus Gebäudedezernentin Martina Clauß, Andreas Horstmeyer als Sachgebietsleiter für Gebäudemanagement und Bauangelegenheiten, Vertreter/-innen aus dem Asta und Kanzler Dr. Heiko Geruschkat, außerdem auf der Zusammenarbeit mit einem Ruhrgebiets-Innenarchitekten. Begonnen wird mit den Eingangsbereichen gefolgt von den Bereichen in den verschiedenen Hallen und Fluren der Hochschule. Durchgehend sollen Elemente des Erscheinungsbildes der Westfälischen Hochschule auftauchen und so die gestalterische Kontinuität standortübergreifend sichtbar machen. Dazu gehören Wandgestaltungen, kennzeichnende Bereichsakzente, aber auch Elemente wie Fahnen, Banner und Informationstafeln. Im Außenbereich soll die Aufenthaltsqualität unter anderem durch Stufenanlagen und Sitzgelegenheiten gesteigert werden.Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung der studentischen Arbeits- und Erholungsbereiche in den Gebäuden:  Hier sollen eine entsprechende Möblierung sowie Raumteiler und Sichtschutzwände neue Akzente setzen. In Bocholt und Recklinghausen sollen aber auch sommerliche Aufenthaltsräume in Innenhöfen sowie in Bocholt auf einer Schwimminsel entstehen.

Die ersten konkreten Arbeiten starten Anfang 2020. Bis alles fertig ist, wird es aber sicherlich mehrere Monate dauern. Ein ähnliches Gestaltungsprojekt ist auch für die Bibliotheken an den drei Standorten der Westfälischen Hochschule vorgesehen. Kanzler Dr. Heiko Geruschkat: „Das ist aber so umfänglich, dass es in einem zweiten Schritt starten wird.“

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