Social Christmasing

Die Hochschul-Weihnachtsfeierparty wurde wegen Corona direkt in die Wohnzimmer von Studierenden und Mitarbeitenden gestreamt. Foto: WH/BL

Die erste digitale Weihnachtsfeier der Westfälischen Hochschule brachte Beschäftigte und Studierende zusammen.

Getrennt und doch zusammen: So war das Motto der ersten digitalen Weihnachtsfeier an der Westfälischen Hochschule. Nachdem in diesem Jahr fast alle geselligen Veranstaltungen an der Westfälischen Hochschule abgesagt werden mussten, sollte wenigstens vor Weihnachten für Abwechslung gesorgt werden. Hierzu organisierten die Stabsstelle Hochschulkommunikation und der AStA in sieben Wochen eine Veranstaltung, die es so in dieser Form noch nie gegeben hat.

Am 18. Dezember versammelten sich bei „Social Christmasing“ Beschäftigte und Studierende vor ihren Laptops und Smart-TVs, um der Weihnachtsshow – gesendet über die Streamingplattform Twitch – beizuwohnen. Die Mensa am Campus Gelsenkirchen verwandelte sich in ein TV-Studio. Insgesamt viereinhalb Stunden Programm wurden live in die Wohnzimmer gestreamt. Die Band „Deejay Plus“ brachte bestes Party- und Weihnachtsflair über die Bildschirme nach Hause und lieferte insgesamt mehr als eineinhalb Stunden supergute musikalische Unterhaltung. Mitmachen konnten auch die Zuschauer von zuhause. Über „whatsApp“ konnten Kommentare, Bilder und Videos eingeschickt werden. Dies wurde so rege genutzt, dass es der Regie vor Ort schwer fiel, alle Einsendungen mit auf den Bildschirm zu bringen.

Neben Musik wurde dann auch noch gespielt. Bei „Schlag den Prof“ traten Studierende und Beschäftigte gegen Professorinnen und Professoren an. Nachdem das „Team Profs“ in den drei Spielen „Wer ist das“, „Blamieren oder Kassieren“ und „E-Quad“ einen kleinen Vorsprung mit ins Finale nahm, wurde es dort dann beim Spiel „Song raten“ richtig spannend. Lange sah es dort nach einem Sieg des „Team Profs“ aus, doch mit einem fulminanten Endspurt sicherte sich das Team „Studis & Mitarbeiter“ am Ende doch noch ganz knapp den Sieg und nahm die Siegertrophäen, übrigens in Eigenregie in Halle 1 hergestellt, mit nach Hause.

Und was darf bei einer richtigen Weihnachtsshow natürlich nicht fehlen? Die Bescherung! Der Weihnachtsmann war höchstpersönlich vor Ort und schaltete sich live in der Show zu drei Studierenden nach Hause, die von ihren Mitstudierenden überrascht wurden. Er überbrachte von seinem Thron zwischen zwei Rentieren sitzend herzliche Weihnachtsgrüße und übergab virtuell die Geschenke, die die Studierenden dann live in der Show auspacken durften.

Mit dem Song „Have yourself a merry little christmas”, der von den Zuschauern als der finale Weihnachtssong der Show per Voting ausgewählt worden war, endete ein Abend, den sich so von Seiten der Organisation niemand hätte besser vorstellen können. Knapp 600 Zuschauer waren durchschnittlich durchgehend im Live-Stream zugeschaltet, rund 1.500 verschiedene Zuschauer waren dabei. Und Stand 21.12.2020 hat das Video bereits über 6.300 Aufrufe auf der Streamingplattform Twitch. (Marcel Böcker)

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