Wie wir die Corona-Krise stemmen

Grafik: Pixabay 4887158_1920

Seit Anfang 2020 kämpft die Welt gegen den Corona-Virus. Die Westfälische Hochschule stellt sich den Herausforderungen von Infektionsschutz, Online-Lehre, Präsenzveranstaltungen und Hybridlehre. Teil 7 der Trikon-Serie zur Corona-Krise gibt die Aktivitäten der Hochschule von März bis April 2021 wieder.

(BL) Am ersten März startete das Sommersemester, vier Wochen später die Vorlesungszeit. Angesichts des nach wie vor hohen Infektionsgeschehens und der Virusmutationen sei jedoch weiter nicht an einen Normalbetrieb zu denken, so die Hochschulleitung. Lehrveranstaltungen, die im Distance-Learning-Modus realisiert werden können, sollten entsprechend umgesetzt werden. Sofern überhaupt Präsenzveranstaltungen möglich seien, sollten die für Studierende des zweiten Semesters Vorrang haben. Auch für die nächste Prüfungsphase, so die Hochschulleitung, sollen prioritär Online-Prüfungen geplant und durchgeführt werden: schriftlich oder mündlich via Online-Konferenz.
Die bisherigen Regeln für die Arbeit vom Homeoffice aus werden bis zum vierten Juli verlängert, damit weiter wenige Kontakte entstehen und um mögliche Betreuungsengpässe aufgrund des nur eingeschränkten Schulpräsenzunterrichts zu kompensieren. Um einem möglichen Urlaubstagestau vorzubeugen, werden die Hochschulmitglieder gebeten, etwaige Resturlaubstage aus dem Vorjahr 2020 nach Möglichkeit und größtenteils ebenfalls bis Anfang Juli zu nehmen.

Ende März geht die Corona-Epidemie in Deutschland in ihre dritte Welle. Die Hochschule ist daher von einem regulären Präsenzbetrieb weiterhin weit entfernt. Die Hochschulleitung setzt auf die fortschreitenden Impfungen, um mittelfristig zum Präsenzbetrieb zurückkehren zu können. Aber bis dahin bleiben alle Hygienevorschriften weiterhin Standard. Mit dem „vierten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung in einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ will die Bundesregierung ab Ende April vorgeben, dass auch den Hochschulen ab einer bestimmten Sieben-Tage-Inzidenz Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag untersagt ist.

Ab April gibt es einen neuen, zusätzlichen Standard: Die Hochschule stellt aus eigenen Mitteln Corona-Selbsttests zur Verfügung. Zunächst bis Ende Juli können sich alle Beschäftigten einmal pro Woche auf freiwilliger Basis selbst auf den Corona-Virus testen. Für die Studierenden gibt es zentral beschaffte Kontingente für freiwillige Testangebote in den Fachbereichen. Diese sollen vor allem für spezielle Situationen wie Laborpraktika genutzt werden, wobei es Präsenzveranstaltungen nur im Ausnahmefall geben soll und wenn es ohne Präsenz zu schweren Nachteilen für die Studierenden käme. Eine Testpflicht zur Teilnahme an Veranstaltungen gibt es derzeit jedoch nicht.

Beschäftigte, die beim Coronaselbsttest ein positives Ergebnis bekommen, werden verpflichtet, sich unmittelbar bei einem Testzentrum oder dem Hausarzt/der Hausärztin für einen Kontrolltest vorzustellen. Bis dahin sind alle unmittelbaren Personenkontakte zu vermeiden.

Fotogalerie