Neue Studiengänge zu Autos, Logistik und Mobilität

Die neuen technik- oder technikanwendungsnahen Studiengänge der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen aus dem Umfeld des Wirtschaftsingenieurwesens sind sowohl für Männer wie für Frauen zukunftsorientierte Ausbildungsangebote. Foto: Martin Steffen

Der Recklinghäuser Fachbereich für Ingenieur- und Naturwissenschaften fokussiert die Studiengänge dabei auf verschiedene Themen an der Schnittstelle zwischen Technik und Betriebswirtschaft.

(BL) Ab dem kommenden Wintersemester gibt es an der Abteilung Recklinghausen nicht mehr zwei, sondern gleich sechs Studiengänge aus dem Themenfeld von Autos, Mobilität, Transport und Logistik. „Der bisherige Bachelor- und der aufbauende Masterstudiengang haben eher generalistisch auf sehr viele Berufsfelder vorbereitet“, so Dekan Prof. Dr. Guido Mihatsch. „Jetzt trennen wir vom ersten Semester an in einen Studiengang, der sehr techniknah an der Nahtstelle von Entwicklungstechnik und Wirtschaft zum Ingenieurabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen führt, und zwei weitere Studiengänge, die näher an der Anwendung als der technischen Entwicklung sind und zu dem wissenschaftlichen Abschluss ,Science' führen.“ Der eine dieser beiden Studiengänge kümmert sich vor allem um Logistik, worunter hier vor allem innerbetriebliche Materialflüsse zu verstehen sind. Der andere kombiniert Logistik und Mobilität und kümmert sich dabei um Mobilitätssysteme für die öffentliche und private Personenbeförderung sowie um die regionale und globale Güterversorgung.

Alle drei Bachelor-Studiengänge haben anschließend aufbauende Master-Studiengänge in Recklinghausen, in denen Theorie und Wissen weiter vertieft und verwissenschaftlicht werden. „Der Masterstudiengang in Wirtschaftsingenieurwesen mit einer Vertiefungsrichtung in Automobilwirtschaft und -technik ist ein Angebot, das es bisher nur selten gibt“, so Mihatsch, der daher für diesen Studiengang auch zahlreiche Bewerber von anderen Hochschulen erwartet. Für die Masterstudiengänge in Unternehmenslogistik sowie im Engineering und dem Management von Mobilität und Logistik spreche vor allem die Region rund um Recklinghausen: „Das Ruhrgebiet und die Region ringsum sind eine Metropolregion mit hoher Verkehrsdichte und intensiven Transportflüssen. Wir haben daher in Recklinghausen vielfältige Kontakte mit Unternehmen dieser Branche, die sich für Praktika und Berufseinsteiger anbieten“, berichtet Mihatsch aus seinen Erfahrungen als Professor. „Schon bisher sind unsere Absolventen vom Arbeitsmarkt gut angenommen worden. Wir hoffen, dass das mit der Spezifikation der neuen Studiengänge noch besser wird.“