Wissenshäppchen nach dem Essen

Sie waren die ersten, die das neue Informationsformat der Hochschulbibliothek nutzten und sich ihr Wissenshäppchen abholten: eine Gruppe von Elektrotechnik- und Energietechnik-Studierenden. Links vorne Marlies Wronka, rechts vorne Martina Mewes-Grieskamp, beide von der Hochschulbibliothek in Gelsenkirchen. Foto: WH/BL

Nach dem Essen (= postprandial, des Italienischen Kundige hören das Mittagessen „il pranzo“) sollst du ruh‘n oder tausend Schritte tun. Die Hochschulbibliothek dagegen empfiehlt seit dem Sommersemester ihr neuestes Informationsformat für die effiziente Nutzung der elektronischen Bibliotheksdienste: Wissenshäppchen nach der Mittagspause. In nur 15 Minuten werden hier Themen der digitalen Bibliothek kurz und knapp erklärt.

(BL) Premiere war kurz vor Ostern, als die Bibliothek ihr neues Wissensformat startete. Das erste Wissenshäppchen bezog sich auf den Zugriff und die Nutzung digitaler Bücher. Genau wie die gedruckten Bücher sind sie im Bibliothekskatalog erfasst. Über einen Link erreicht man von hier die Internetseite des Buches und kann es als PDF-Datei öffnen – je nach Anbieter kapitelweise oder ganz. Von jedem internetfähigen PC auf dem Campus und von jedem Endgerät, das sich im W-Lan der Hochschule befindet, ist das möglich. Aber auch von zuhause haben Studierende und Mitarbeiter der Westfälischen Hochschule via VPN die Möglichkeit, auf die lizenzierten E-Books zuzugreifen.  Weitere Wissenshäppchen beziehen sich auf das Suchen und vor allem Finden von (DIN-)Normen, auf das Online-Presseangebot im Campusnetz oder auf „Statista“, das den Zugriff auf über eine Million Statistiken erschließt.
In einer viertel Stunde kann man ganz schön viel lernen. Da dabei der Hauptverbraucher von Energie das Gehirn ist, hatte die Hochschulbibliothek vorgesorgt: Parallel zum Wissenshäppchen gab es süße Häppchen für den Blutzuckerspiegel.

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