Bioniker von morgen erreichen

Die Abschlusspräsentation fand über Zoom statt. Personen (von links nach rechts und von oben nach unten): Prof. Tobias Seidl, Theresa Lohmann, Prof. Maß, Prof. Kurt Weichler, Susan Linke, Deborah Wobbe, Larissa Lienig, Verena Roßa, Prof. Heike Beismann, Prof. Alexander Sauer und Laura Carleen Mitulla. Bildschirmfoto: Theresa Lohmann

Für das Bionik-Comeback: Studentinnen des Masterstudiengangs Kommunikationsmanagement verfassten gezielte Handlungsempfehlungen für die externe Kommunikation des Bionik-Studiengangs am Bocholter Standort der Westfälischen Hochschule.

An Leidenschaft für den Themenbereich mangelt es den Studierenden und Lehrenden des Studiengangs Bionik nicht. Sie alle verbindet das tiefe Interesse für den spannenden Mix aus Technik und Biologie. Doch um diese Leidenschaft auch zielgerichtet nach außen hin zu zeigen und so Studieninteressierte zu erreichen, wandte sich Prof. Dr. Martin Maß, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau, an Prof. Dr. Kurt Weichler aus dem Fachbereich Journalismus und PR. Der Herausforderung nahm sich sodann ein Projektteam des Masterstudiengangs Kommunikationsmanagement an, bestehend aus Larissa Lienig, Susan Linke, Theresa Lohmann, Laura Carleen Mitulla und Deborah Wobbe.

Für sie stand fest: die Inhalte des Studiengangs müssen zielgruppengerechter präsentiert werden, denn der Studiengang ist für seine interdisziplinären und praxisnahen Inhalte bekannt und auch die Studierenden fühlen sich in der familiären Atmosphäre des Studiengangs wohl, doch in Hinblick auf die Außendarstellung bestehe Handlungsbedarf. Daher ging das Team zwölf Wochen lang dem zentralen Problem auf den Grund: der externen Kommunikation des Studiengangs Bionik.

Nach persönlichen Gesprächen, einer Umfrage und zahlreichen tiefgreifenden Analysen bekam das Bionik-Institut schließlich „einen ganzen Strauß an Handlungsempfehlungen vorgelegt”, wie es Prof. Dr. Kurt Weichler nach Projektabschluss sinnbildlich zusammenfasste. Angefangen bei Flyern über Veranstaltungen und die Webseite bis hin zum Social-Media-Auftritt auf Instagram – eine optimierte Außendarstellung soll dem Studiengang zukünftig wieder mehr Reichweite verschaffen und die Studierenden von morgen für das Fach und natürlich die Inhalte begeistern. Helfen sollen dabei beispielsweise die Einbindung der Instituts-Webseite auf der übergreifenden Webseite der Westfälischen Hochschule sowie ein verstärkter Fokus auf Social-Media-Werbung.

In Zeiten von Corona konnte der gesamte Projektablauf nur digital stattfinden und regelmäßige Videokonferenzen über Zoom schafften Abhilfe für das persönliche Aufeinandertreffen. Wäre das wohl vor zwei Jahren noch eine große Hürde gewesen, konnten die Studentinnen von ihren Erfahrungen der letzten Monate profitieren und eine erfolgreiche, wenn auch digitale, Teamarbeit ermöglichen.

In der abschließenden Präsentation bekamen die Lehrenden des Bionik-Instituts (Prof. Dr. Heike Beismann, Prof. Dr. Martin Maß, Prof. Dr. Alexander Sauer und Prof. Dr. Tobias Seidl), der Projektbetreuer Prof. Dr. Kurt Weichler sowie Verena Roßa stellvertretend für die Hochschulkommunikation einen Einblick in das, was sie in dem schriftlichen Pendant der Handlungsempfehlungen erwartet. Die Mitglieder des Bionik-Instituts „waren beeindruckt von den weitreichenden Analysen und konkreten Handlungsempfehlungen des Projektteams”, so Martin Maß. Motiviert die ganze Sache in Angriff zu nehmen stellte er abschließend fest: „Jetzt liegt ein Berg Arbeit vor uns, die Empfehlungen umzusetzen.” (Theresa Lohmann, Deborah Wobbe)

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