Bocholter Master-Studenten gehören zu den weltweit besten

Das schon aus dem Vorjahr bekannte Team „Fanta4“ war das beste Bocholter Team im Google-Hashcode-Wettbewerb 2020. Foto: WH/Gerhard Juen

16 Studenten des Campus Bocholt beteiligten sich im Februar an der Qualifikationsrunde des Google-Hashcode-Wettbewerbs 2020. Als bestes Bocholter Team gehörten die „Fanta4“ zu den sieben Prozent besten Teams dieses weltweiten Wettbewerbs. Damit steigerten sie den Erfolg der Bocholter Hashcoder auf einen neuen Bestwert.

Seit 2014 lobt Google den inzwischen weltweiten Wettbewerb „Google Hashcode“ aus. Dabei geht es um ein unter Zeitdruck zu erstellendes Programm, das eine Optimierungsaufgabe löst.

Bereits seit 2017 beteiligt sich der Bocholter Campus an diesem Wettbewerb und stellt auch einen Hub als lokalen Austragungsort. Der Hub versorgt die Teilnehmer mit IT-Infrastruktur und Überlebensstoff in Form von Essen und Trinken. Insgesamt gab es in diesem Jahr in Deutschland 21 solcher Hashcode-Hubs, weltweit 706. Die 16 Teilnehmer des Hubs „Campus Bocholt“ kamen aus den Studiengängen „Informatik-Softwaresysteme“, „Elektrotechnik – Automation“ und „Informatik – Intelligente Systeme“. Sie organisierten sich entsprechend dem Google-Hashcode-Reglement in fünf Teams aus zwei bis vier Teilnehmern. Als zusätzlichen Anreiz lobte der Fachbereich „Wirtschaft und Informationstechnik“ ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro aus, das die Teilnehmer nach dem Ende des Wettbewerbs entsprechend der erreichten Punktzahl unter sich aufteilten.

Um 18:45 Uhr bekamen sie ihre Aufgabe, um 22:30 Uhr musste die Lösung abgegeben werden, eine Bearbeitungszeit, die durchaus auch für Klausuren gelten kann. Stress inklusive.

Das diesjährig beste Bocholter Team war „Fanta4“, das bereits auch schon letztes Jahr am Start war und gewann. Dieses Mal aber noch besser als letztes Jahr: Sie schafften es unter den weltweit 10.714 Teams in die Gruppe der besten sieben Prozent. Damit steigerten sie zugleich die Erfolgsquote des Campus Bocholt, dessen Teilnehmer sich mit der jeweiligen Bestplatzierung von 2017 bis 2020 von 26 über 16 und 15 bis auf die diesjährigen sieben Prozent steigern konnten. (Gerhard Juen, Barbara Laaser)

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