Gutes tun während der Pandemie

Werbebild des „Flohmarkts For Charity“.

Werbebild des „Flohmarkts For Charity“. Foto: Hendrik van der Linde

Im Rahmen eines Social-Credits-Projekts im Masterstudiengang Kommunikationsmanagement haben drei Studierende des Instituts „Journalismus und Public Relations“ Anfang Juni einen Online-Flohmarkt organisiert. Von 18 bis 22 Uhr hatten Studierende und Mitglieder der Westfälischen Hochschule sowie Familien, Freunde und Bekannte die Möglichkeit, nicht mehr benötigte Waren auf einem „Flohmarkt for Charity“ zu verkaufen und damit etwas Gutes zu tun.

Trotz strahlendem Sonnenschein und gelockerten Corona-Beschränkungen: 21 tapfere Händlerinnen und Händler verkauften online ihre Sachen für einen guten Zweck. Die Basis für das Projekt war die digitale Plattform „Flohmarkt-Online“, auf der sich Interessierte registrieren konnten und für eine Standgebühr von zehn Euro pro 30 Artikeln die Möglichkeit hatten, Kleidungsstücke, Spielsachen, Bücher und vieles mehr zu verkaufen. Die Einnahmen für die Standgebühren wurden vollständig an zwei wohltätige Organisationen gespendet.

Unterstützen wollte die Studierendengruppe eine Organisation aus dem Umfeld Gelsenkirchens sowie eine Organisation, die sich für die Umwelt einsetzt. Schnell waren sich die Studierenden einig, dass sie die Spendensumme zu 50 Prozent an die Gelsenkirchener Tafel e.V. und zu 50 Prozent an den BUND e.V. (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) spenden werden.

Bereits mehrere Wochen vor Beginn des Flohmarkts wurde fleißig die Werbetrommel gerührt. Über soziale Netzwerke und mit Unterstützung des JPR-Instituts konnten insgesamt 21 Händlerinnen und Händler für den Flohmarkt gewonnen werden. Außerdem hat sich auch die Gründungsinitiative der „Andersmacher“ in Form eines Informationsstandes an der Aktion beteiligt. Als Sponsor war zudem die Volksbank Ruhr Mitte mit an Bord.

Insgesamt sind an dem Abend 66 Besucherinnen und Besucher über den virtuellen Flohmarkt geschlendert. Mit nur wenigen Mausklicken konnten alle Teilnehmenden von einem Verkaufsstand zum nächsten gehen und sich die ausgestellten Produkte anschauen. Zur Orientierung diente eine Legende, auf der Stände und andere Besucher und Besucherinnen verschiedenfarbig vermerkt waren. Auch das Chatten zwischen den Teilnehmenden war möglich. Bei Interesse an Waren konnten ganz unkompliziert Käufe beziehungsweise Verkäufe abgewickelt werden.
Letztendlich konnte durch den „Flohmarkt for Charity“ eine Spendensumme von 330 Euro zusammengetragen werden, die nach Abschluss des Projektes an die beiden oben genannten Organisationen gespendet wurde. Im Großen und Ganzen sind die Studierenden sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die sie durch den Flohmarkt erzielen konnten.(Laura Mitulla, Christin Talar, Hendrik van der Linde)

Fotogalerie