Internationaler Austausch

Zehn von 22 Studierenden, die als Austauschstudierende zum Sommersemester 2022 an die Westfälische Hochschule gekommen sind, nahmen das Angebot zu einem gemeinsamen Erinnerungsfoto anlässlich einer Willkommensveranstaltung für sie in Gelsenkirchen wahr. Wer mochte, brachte ein Fotorequisit aus seiner Heimat mit. Beliebt waren Fußballtrikots eines Heimatvereins. Vorne zweite von links: Leonie Schulz, studentische Hilfskraft im „International Office“. Foto: WH/BL

Nach einer Pause wegen Corona konnte das „International Office“ der Westfälischen Hochschule zu Beginn des Sommersemesters wieder Austauschstudierende aus vielen Ländern dieser Erde begrüßen.

(BL) Aus Herkunftsländern von B wie Brasilien bis V wie Vietnam kamen zum Sommersemester Studierende aus vieler Herren Länder zum Austauschstudium an die Westfälische Hochschule. Sieben Studierende kamen über das Erasmus-Austausch-Programm, zwölf auf eigene Initiative und Kosten. Bis auf einen Studenten aus Italien kamen diese zwölf Studierenden alle aus Nicht-EU-Staaten. Die stärkste Gruppe stellten sieben Studierende aus Indonesien. Aus Brasilien, Mexiko und der Türkei kamen jeweils zwei, alle anderen waren „Alleinreisende“. Auffällig viele hatten offenbar über bestehende Auslandskooperationen zu Hochschulen weltweit von der Westfälischen Hochschule gehört und sich hierhin beworben. So etwa von der Obuda-Universität in Budapest, von der Atma-Jaya-Universität in Jakarta/Indonesien oder von der Universidade Federal São Carlos in Brasilien. Auch zur Universität von Da Nang in Vietnam oder etwa zum „Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey“, kurz „Tec de Monterrey“ in Mexiko bestehen langjährige Hochschulkontakte.

So bunt wie das Länderspektrum der Herkunftshochschulen war auch die Vielfalt der Fachbereiche, in die sie an der Westfälischen Hochschule zum Studium gehen. Das reicht vom Gelsenkirchener Fachbereich Wirtschaft über den Maschinenbau in Gelsenkirchen, die Fachgruppen Informatik und Kommunikation bis zum Bocholter Fachbereich für Wirtschaft und Informationstechnik.

Gleich in der Orientierungswoche von Dienstag bis Samstag erwartete die Austauschstudierenden ein dichtes Programm. Dazu gehörte etwa ein Rundgang durch den Ortsteil Buer. Außerdem standen zwei Tagesausflüge auf dem Programm: Der Tagesausflug am Donnerstag führte nach Köln mit Besichtigung des Kölner Doms und dem Ausblick auf Köln und den Rhein von der Aussichtsplattform im 29. Stockwerk des „Koeln Triangles“ direkt auf der anderen Rheinseite. Tagesauflug Nummer zwei am Samstag ging nach Münster mit einem Bummel durch die Altstadt und zum Aasee, wo gepicknickt wurde.

Der Mittwoch stand im Zeichen von Informationen zur Gesundheitsvorsorge, gefolgt von einem abendlichen Bowlingtreff, der Freitag brachte einen Sprachtest und die gegenseitige Präsentation der Heimatländer durch die Studierenden. Das Programm soll über das ganze Sommersemester fortgesetzt werden.