Matchingmesse in Bocholt

Studenten am Stand der Firma Flender. Foto: Wirtschaftsförderung Bocholt

„Die zweite internationale Matchingmesse an der Westfälischen Hochschule in Bocholt war erneut ein voller Erfolg“, so die städtische Wirtschaftsförderung. 40 Unternehmen stellten sich Mitte Oktober den Studierenden des Campus Bocholt vor. Die Messe wurde unter Beteiligung der „Radboud Universiteit Nijmegen“ sowie der „Saxion University of Applied Sciences“ aus Enschede und mit Unterstützung der IHK, Geschäftsstelle Bocholt, durchgeführt.

Eingeladen hatten die Westfälische Hochschule sowie das „Internationale Netzwerkbüro“ (ein Verbund der Wirtschaftsförderung Bocholt sowie den niederländischen Gemeinden Oude Ijsselstreek und Aalten). Insgesamt waren an diesem Nachmittag 40 Unternehmen vor Ort, darunter etliche Bocholter Unternehmen wie Benning, Grunewald, Flender, Pieron, Rudolf Ostermann, Sinnack, TIS und viele andere. Aber auch 16 niederländische Aussteller aus Aalten, Doetinchem, Terborg, Winterswijk und Varsseveld waren vertreten. Die Unternehmen nutzten die Chance, intensiv mit den Studierenden in Kontakt zu kommen. Kurz nach Beginn der Veranstaltung war bereits teilweise kein Durchkommen mehr zwischen den Ständen möglich. Besonders gefragt an diesem Nachmittag waren von Seiten der Studenten Werkstudententätigkeiten, Praktikumsplätze für Studierende/Absolventen und die Betreuung von Bachelorarbeiten/Masterarbeiten. Die Matchingmesse bot hierfür eine gute Gelegenheit. Die Studierenden und künftigen Absolventen konnten so schon frühzeitig Kontakt zu Unternehmen aus der Grenzregion aufnehmen.Die Messe wurde unter Beteiligung der „Radboud Universiteit Nijmegen“ sowie der „Saxion University of Applied Sciences“ aus Enschede durchgeführt. 25 niederländische Studenten sowie vier Dozenten der Saxion waren mit einem Bus angereist und nutzten ihrerseits die Möglichkeiten, auch mit deutschen Unternehmen ins Gespräch zu kommen.

„Die ausstellenden Unternehmen haben uns berichtet, dass die Gespräche mit den Studierenden im Vergleich zum Vorjahr auf höherem Niveau beziehungsweise mit wesentlich konkreteren Nachfragen verlaufen sind“, bemerkten Simon Koller, Wirtschaftsförderung Bocholt, sowie Simon Böing-Messing, Matchmaker beim internationalen Netzwerkbüro. „Die positive Resonanz seitens der Unternehmen wie auch Studenten zeigt uns, dass diese Matchingmesse offenbar ein gutes Format ist, um das Interesse des akademischen Nachwuchses auf die Unternehmen in der Grenzregion zu lenken. Somit wird mit unserer Veranstaltung den aktuellen Entwicklungen des Fachkräftemangels aktiv entgegengewirkt“, resümierten Prof. Dr. Martin Maß, Dekan des Fachbereichs Maschinenbau, und Wendelin Knuf, Leiter des „Internationalen Netzwerkbüros“.
(Wirtschaftsförderung Bocholt)

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