Praxisprojekt trotz Kontaktsperre

Das Projektteam rund um Jana Laukamp, Judith Wittpoth, Johanna Quast und Philipp Pütz (von oben links nach unten rechts) traf sich dieses Semester ausschließlich online. Bildmontage: Pütz/Laukamp

Wie gestaltet sich ein PR-Praxisprojekt in Zeiten der Corona-Pandemie? Noch dazu, wenn es darum geht, die Plätze des „TheaterLaien e.Vs.“ zu füllen? Auf diese Fragen hatte die vierköpfige Projektgruppe des berufsbegleitenden Studiengangs „Journalismus und Public Relations“ der Westfälischen Hochschule Anfang März noch keine Antwort.

13 Wochen später blicken Judith Wittpoth, Philipp Pütz, Johanna Quast und Jana Laukamp – die Autorin dieses Textes – auf eine große Lernkurve in der digitalen Zusammenarbeit zurück. Auch der Auftraggeber ist zufrieden und freut sich über das neue Konzept für den Verein. Und das, obwohl die Sitzreihen vorläufig noch leer bleiben.

Schon während des ersten digitalen Briefing-Gesprächs wurde klar, dass es während der Projektlaufzeit keine Aufführungen geben würde. „Wir wussten: Schnell bekommen wir den Saal nicht voll, aber die richtigen Weichen können wir stellen“, erinnert sich Philipp Pütz. Nach Analysen von Ist-Zustand, Wettbewerb und Zielgruppen stand die Strategie fest: Ein neues Äußeres musste her.

Ein Dutzend Telefonkonferenzen später präsentierte das Team ihrem Auftraggeber drei Plakatentwürfe, von denen einer zum Fundament des neuen Corporate Designs wurde. Es folgten Handzettel, Eintrittskarten, Gutscheine und Newsletter. Aber auch die digitale Identität sollte nicht zu kurz kommen: Neben den Printprodukten entstanden Konzepte für Website und Social-Media-Kanäle.

Ein Projekt, das beweist, dass man die Krise auch als Chance verstehen und nutzen kann. Und vielleicht gibt es im Nachgang doch noch ein reales Treffen zwischen den Studierenden und dem Theaterverein – am liebsten im Rahmen einer Aufführung. (Jana Laukamp)

 

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Berufsbegleitender Studiengang Journalismus und PR

In Kooperation mit der „Technischen Akademie Wuppertal“ bietet die Westfälische Hochschule die Möglichkeit, die Schwerpunkte Journalismus und PR berufsbegleitend und verknüpft zu studieren. Der Studiengang besteht aus sieben Semestern und endet nach erfolgreichem Absolvieren mit dem „Bachelor of Arts“. Praxis-Projekte wie das hier beschriebene sind Bestandteile des fünften und sechsten Semesters mit der Zielsetzung, reale Aufgabenstellungen aus den Berufsfeldern Journalismus und Public Relations zu bearbeiten.