Preis der Otto-Spaleck-Stiftung

Im Auftrag der Otto-Spaleck-Stiftung verlieh Prof. Dr. Tobias Seidl (links oben) eine Auszeichnung für ein innovatives Softwaresystem an die Teammitglieder – wegen Corona per Internet, was aber vielleicht sogar besonders gut zu deren preiswürdigem Projekt zur Digitalisierung der Vereinsvorgänge des Vereins deutscher Distanzreiter passte. Oben zweiter von links: Prof. Dr. Raphael Herding, der das Projekt hochschulseitig betreute. Foto: WH

Als Team erhielten die fünf Bocholter Informatik-Studenten Nicos Epping, Josha Landsmann, Sam Nowakowski, Tim Vahlbrock und Marcel Weirather jüngst eine Auszeichnung der Otto-Spaleck-Stiftung für ein innovatives Softwaresystem zur Digitalisierung vieler Vereinsvorgänge beim „Verein Deutscher Distanzreiter“.

„Bisher“, so Betreuer Prof. Dr. Raphael Herding von der Hochschulabteilung Bocholt, „liefen die Vereinsprozesse beim Verein deutscher Distanzreiter größtenteils manuell, langwierig und häufig intransparent ab.“ Nicos Epping, Josha Landsmann, Sam Nowakowski, Tim Vahlbrock und Marcel Weirather – alle fünf Studenten des Bachelor-Studiengangs „Informatik.Softwaresysteme“, vier von ihnen im dualen Studienmodell mit integrierter Berufsausbildung – haben die Abläufe in Zusammenarbeit mit dem Vereinsvorstand genau analysiert und neu so gestaltet, dass sie von einem Computerprogramm übernommen werden können. „Der Verein hat dadurch positive Reputation erlangt, da sowohl die Registrierung neuer Mitglieder als auch die Anmeldung von Distanzritten sowie die komplette vereinsspezifische Mitgliederverwaltung online durch Self-Service abgebildet wurden“, so die Begründung für die Preisjury. Das Softwaresystem kann auf verschiedenen Endgeräten übergangslos genutzt werden und ist bereits im Einsatz. Als Preis gab es neben der Ehre und einer Urkunde für den Lebenslauf bei zukünftigen Bewerbungen 500 Euro für die Teamkasse.