Wie man Unternehmen gründet

Bei der Abschlusspräsentation stellten die Teilnehmer ihr Lösungen vor.

Im Seminar „Start-up-Management“ gründeten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur Übung fiktiv eine Firma, die Surfbretter produziert und vermarktet. Hier sind auf der Basis eines Symbolbildes die drei Mitglieder einer der Gruppen bei der Abschlusspräsentation eingeblendet. Sie erfanden ein Unternehmen mit dem Namen „Surfmas.Ltd". Fotomontage: WH auf Basis von „Free Photos Pixabay: office-space-1246650_1920“

Erst gab es Theorie, dann aus erster Hand Eindrücke aus dem Alltag von Unternehmensgründern und schließlich die fiktive Gründung eines Unternehmens, um das Gelernte anzuwenden.

(BL) Wie man ein Unternehmen erfolgreich gründet, haben Prof. Dr. Christoph Brast und Simon Böing-Messing von der Hochschulabteilung Bocholt im letzten Semester Studierenden gezeigt. Die Mehrheit der Teilnehmenden waren vom Hochschulstandort Bocholt, es gab aber auch Teilnehmende aus den Hochschulstandorten Gelsenkirchen und Recklinghausen. Sie alle einte, dass in ihren „hybriden“ Studiengängen wie Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsrecht nicht nur technische, naturwissenschaftliche oder andere Inhalte vorkommen, sondern auch deren Umsetzung und Nutzung in der Wirtschaft.

„Die Veranstaltung brachte die wichtigsten Schritte der Unternehmensgründung in interaktiver und praxisorientierter Weise auf den Punkt. Die Studierenden haben in die Welt der Unternehmensgründung hineingeschnuppert und erfahren, wie sie ihr eigenes großes Ding Wirklichkeit werden lassen können. Und darüber hinaus gab es auch noch Credit-Points fürs Studium“, schwärmt Brast, Studiengangsleiter des Bachelorstudiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen“ in Bocholt.

Im ersten Teil des Seminars lernten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen das Einmaleins der Unternehmensgründung und erhielten aus erster Hand Eindrücke aus dem Alltag von Unternehmensgründern wie etwa von Benjamin Beloch vom Unternehmen „p17“, das 2008 gegründet wurde und von Gronau aus Geomarketing als Dienstleistung anbietet. Mit der weiten Welt hatte im Anschluss auch die fiktive Unternehmensgründung der Studierenden zu tun: Als praktische Übung bauten sie in einem Planspiel virtuell eine Firma zum Bau und zur Vermarktung von Surfbrettern auf.

Das Seminar „Start-up-Management“ war Teil der Initiative „Andersmacher“ der Westfälischen Hochschule und erfolgte in Zusammenarbeit mit dem regionalen Unternehmerverband „Aktive Unternehmen im Westmünsterland“. Sollte also einer oder eine derjenigen, die teilgenommen haben, noch vor dem Studienabschluss oder danach ein Unternehmen gründen wollen, wissen sie jetzt, wie’s geht.

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