NACHRICHTEN AUS DER WESTFÄLISCHEN HOCHSCHULE
Startseite > Nächste Schritte der Wasserstoffinitiative „H2!R“ an der Westfälischen Hochschule

Nächste Schritte der Wasserstoffinitiative „H2!R“ an der Westfälischen Hochschule

Lesezeit des Artikels 2 Min
Anzahl der Zugriffe536
Nächste Schritte der Wasserstoffinitiative „H2!R“ an der Westfälischen Hochschule

Die Mitglieder des Lenkungskreises der Initiative „H2!Raum Mittelstand Ruhr 2030“ (H2R) trafen sich am 1. Juni an der Westfälischen Hochschule für einen ersten Austausch. © Fraunhofer IEG/Julian Sawatzki

Im März 2023 ist mit dem vom BMBF geförderten Projekt „H2R-Management“ die Initiative „H2!Raum Mittelstand Ruhr 2030“ für die Umsetzung von Transferaufgaben im Bereich Wasserstoff gestartet. Die Umsetzung erfolgt durch ein Konsortium aus Westfälischer Hochschule, der Fraunhofer Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG und weiteren Partnern. Anfang Juni kam der Lenkungskreis für die Vorstellung des ersten Fortschrittsberichts an der Westfälischen Hochschule zusammen.

Die Mitglieder des Lenkungskreises der Initiative „H2!Raum Mittelstand Ruhr 2030“ (H2R) trafen sich am 1. Juni in Gelsenkirchen für einen ersten Austausch. In dem Strategietreffen wurde über die Umsetzung und Fortschreibung des Transferkonzepts der T!Raum-Initiative berichtet und mit den Mitgliedern des Lenkungskreises gemeinsam über das weitere Vorgehen im „H2!Raum“ beraten. Anschließend bot eine Führung durch das Wasserstofflabor der Westfälischen Hochschule am Campus Gelsenkirchen Einblicke in aktuelle Forschungsaktivitäten.

Hintergrund zur Initiative: 

Die Westfälische Hochschule erhält finanzielle Unterstützung im Rahmen des Förderprogramms „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“. Ziel des Förderprogramms ist es, durch die Arbeit von Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in strukturschwachen Regionen langfristig zukunftsweisende Innovationen zu fördern und den Strukturwandel voranzutreiben. Von bundesweit mehr als 100 Einreichungen erhielten nur 12 eine Förderung vom BMBF. 

Als einziges Konsortium in NRW hat die Westfälische Hochschule gemeinsam mit dem Fraunhofer IEG im vergangenen Jahr eine Zusage für eine Förderung von rund 16 Millionen Euro, verteilt über neun Jahre, für den Transfer ihrer Forschungsarbeit zum Thema Wasserstoff erhalten. Die Westfälische Hochschule forscht bereits seit über 20 Jahren im Bereich der Wasserstofftechnologie und ist Partnerin regionaler und überregionaler Initiativen. Zukünftig soll der Bereich noch weiter ausgebaut werden. So laufen aktuell unter anderem die Planungen für einen neuen Studiengang „Wasserstoffsysteme und Erneuerbare Energien“. Das Fraunhofer IEG ist eines der Kerninstitute der Fraunhofer-Gesellschaft im Bereich der industrienahen Wasserstoff-Forschung. Ein Schwerpunkt des Instituts liegt bei den Transportinfrastrukturen und Speicherpotentialen.

Ein besonderer Fokus liegt beim „H2!Raum Mittelstand Ruhr 2030“ darauf, die Innovationen aus der Wasserstoff-Forschung an die Bedarfe mittelständischer Unternehmen in der Strukturwandel-Region Ruhrgebiet anzupassen. So sollen das wirtschaftliche Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützt werden. Darüber hinaus kann durch den „H2!Raum“ ein wichtiger Beitrag zur Energiewende geleistet werden.

Logo des Bundesministeriums für Bildung und Forschung NRW

Weitere Artikel:

Arrow up icon